Jahr 0 – Die Invasion der Piglins (Fortsetzung)
Die Piglins griffen daraufhin die Oberwelt an. Durch die Portale drangen sie in eine Welt ein, die sich vollkommen von ihrer eigenen unterschied. Für die Piglins war dieser Krieg ein Kampf ums Überleben. Sie glaubten, dass sie um ihre Zukunft kämpften.
Für die E.V. war der Krieg jedoch nur der erste Schritt eines viel größeren Plans. Sie wollten, dass die Bewohner der Oberwelt und die Piglins sich gegenseitig vernichteten. Je länger der Krieg dauerte, desto schwächer sollten beide Seiten werden. Wenn schließlich niemand mehr stark genug wäre, sich gegen die E.V. zu stellen, wollten sie selbst erscheinen und die Kontrolle über die Welt übernehmen. Ihr eigentliches Ziel war nicht die Herrschaft.
Ihr Ziel war die Zerstörung.
Jahr 12 – Die Beschwörung der Antiken Bauern
Zwölf Jahre nach Beginn der Invasion griffen die Hosts erneut in die Geschehnisse ein. Sie erkannten, dass die Bewohner der Oberwelt allein kaum eine Chance gegen die Piglins hatten. Deshalb beschlossen sie, eine neue Spezies zu rufen. Sie beschworen die sogenannten Antiken Bauern.
Die Antiken Bauern wurden geschaffen, um die Oberwelt zu verteidigen. Sie lernten schnell, wie man Ressourcen abbaut, Werkzeuge herstellt und Waffen benutzt. Anders als viele andere Kreaturen der Welt waren sie in der Lage, ihre Umgebung bewusst zu verändern und eine eigene Zivilisation aufzubauen.
Die ersten Jahre ihres Lebens waren vom Krieg geprägt. Sie kämpften gegen die Piglins und lernten dabei, ihre Taktiken zu verstehen. Sie bauten Befestigungen, entwickelten neue Waffen und begannen, ihre Siedlungen immer besser zu schützen.
Doch während die Kämpfe weitergingen, entdeckten die Antiken Bauern auch zahlreiche Kreaturen, die bereits vor ihnen in der Welt existierten. In den Wäldern fanden sie eine besondere Art von Kuh, die später als Moobloom bekannt werden sollte. Diese Tiere waren eng mit der Natur verbunden und trugen Blumen auf ihrem Rücken. Für die Menschen wurden sie zu einem Zeichen dafür, dass selbst während eines Krieges noch Leben entstehen konnte.
In den sumpfigen Gebieten begegneten sie außerdem Kreaturen, die ungewöhnliche Eigenschaften besaßen. Manche Tiere konnten den Menschen bei der Landwirtschaft helfen, andere wurden für medizinische Zwecke genutzt. Die Welt war viel lebendiger, als die Antiken Bauern zunächst angenommen hatten.
Schließlich gelang es ihnen, die Piglins zurückzuschlagen. Die Piglins mussten sich wieder in den Nether zurückziehen.
Die Oberwelt war gerettet.
Doch der Krieg hatte bereits begonnen, die Geschichte der Welt zu verändern.
Jahr 20 – Das Verschwinden der Hosts
Im Jahr 20 verschwanden die Hosts schließlich aus der Welt. Niemand wusste, warum sie gingen. Die Antiken Bauern waren nun auf sich allein gestellt. Doch anstatt unterzugehen, entwickelten sie sich weiter. Sie begannen, eigene Dörfer zu errichten und neue Gebiete zu besiedeln. Einige Gruppen zogen in die Wüsten und errichteten große Pyramiden. Andere wanderten in die Dschungel und bauten gewaltige Tempel. Mit der Zeit entstanden unterschiedliche Kulturen. Manche Gruppen beschäftigten sich mit Landwirtschaft. Andere wurden zu Händlern. Wieder andere widmeten sich der Forschung.
Die Menschen begannen, die Welt systematisch zu untersuchen. Sie erforschten Pflanzen, Tiere, Mineralien und die verschiedenen Dimensionen. Dabei entdeckten sie immer mehr Kreaturen.
Eine besondere Bedeutung erhielten dabei die Mooblooms. Die Menschen bemerkten, dass diese Tiere nicht nur friedlich waren, sondern auch eine außergewöhnliche Verbindung zu Pflanzen und Blumen besaßen. Einige Stämme begannen, sie für die Landwirtschaft einzusetzen. Andere Menschen zogen in die Berge. Dort entdeckten sie die ersten Iceologer. Diese Wesen waren in der Lage, Eis und Kälte auf ungewöhnliche Weise zu manipulieren. Für die Menschen waren sie zunächst gefährliche Gegner. Doch einige Forscher begannen, ihre Kräfte zu studieren.
Damit begann die magische Forschung der Menschen.
Jahr 21-29 – Experimente und die Suche nach Lapis Lazuli
Zwischen dem 21. und 29. Jahr experimentierten die Menschen mit verschiedenen Kreaturen und versuchten herauszufinden, wie Leben funktionierte.
Dabei stießen sie auf den Great Hunger. Diese seltsame Kreatur besaß einen gewaltigen Appetit und konnte sich im Boden verstecken. Die Menschen erkannten schnell, dass dieses Wesen in der Lage war, bestimmte Eigenschaften von Gegenständen zu verändern und sogar Verzauberungen zu beeinflussen. Für die Menschen war das eine sensationelle Entdeckung. Sie begannen, den Great Hunger zu untersuchen und wollten verstehen, wie seine Fähigkeiten funktionierten. Doch gleichzeitig mussten sie sich gegen die zunehmende Bedrohung durch Untote verteidigen. Zombies und Skelette griffen ihre Siedlungen an. Deshalb entwickelten die Menschen Spawner, mit denen sie die Entstehung von Kreaturen kontrollieren konnten. Doch diese Spawner benötigten Energie. Die Menschen glaubten, dass Lapis Lazuli mit den Seelen verstorbener Wesen verbunden war. Sie entwickelten die Theorie, dass die Seelen getöteter Piglins nach ihrem Tod zu Lapis Lazuli wurden. Wenn das stimmte, musste der Nether voller dieses Minerals sein. Die Menschen beschlossen deshalb, in den Nether zurückzukehren.
FORTSETZUNG FOLGT!
Kayra Baysal, 9b (Schuljahr 2026/2027)